Weichen

Weiche

Wir wechseln auf die Tabelle Weichen und legen die ersten Weichen an, auf der Lupe:
Weiche 1: Typ 1, Position 280,140, Abstand 1, Länge Spitze 20, Gerade 30, Abzw. 30.
Weiche 2: Typ 3, Position 530,140, Abstand 1, Länge Spitze 20, Gerade 30, Abzw. 30.
Auf der Berü:
Weiche 1: Position 250,130, Abstand 1, Länge Spitze 10, Gerade 30, Abzw. 30
Weiche 2: Position 430,130, Abstand 1, Länge Spitze 10, Gerade 30, Abzw. 30
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Jetzt kann man schon mal mehrere Befehle probieren, dazu MPC einschalten. Mit der rechten Maustaste eine Weiche anklicken und im Popup-Menü den Befehl "WU" anklicken, in der Eingabezeile steht jetzt: "WU,10W1", das ist der Befehl zum Umstellen der Weiche. Der Befehl kann auch mittels Tastatur direkt eingegeben werden. Mit Verarbeiten wird der Befehl ausgeführt, falls erlaubt. Die Weichenanzeige zeigt jetzt eine eindeutige Stellung an. Für die MPC gibt es neben der normalen Stellungsanzeige noch die Anzeige Stellung unbekannt bzw. nicht sicher, beide Stränge sind unterbrochen. Das ist der Zustand nach jedem Programmstart.

Testen wir mal einen weiteren Befehl im Popup-Menü unter "Andere -> WUS" = Weiche gegen Umstellen sperren. Der Weichenbezeichner ist jetzt rot hinterlegt. Versucht man wieder, die Weiche umzustellen, so wird der Befehl "WU" jetzt abgewiesen. Mit dem Befehl "WUE" ebenfalls unter "Andere" wird die Sperre zurückgenommen. Dieser Befehl ist KF-pflichtig (= Kommandofreigabe), deshalb müssen nach "Verarbeiten" noch die Tasten "KF1" und "KF2" bedient werden; beim Original-ESTW sogar in einem festgelegten Zeitfenster, sonst wird der Befehl annulliert.

Die Weichen benötigen noch einen Link auf den zugehörigen Block, sonst stimmt nachher die Anzeige nicht: Weiche 1 bekommt im Feld Block eine 3 und Weiche 2 gehört zum Block 4.

Weiterer Ausbau

Es werden weitere Blöcke und Signale in der Reihenfolge hinzugefügt:
Block 3: Bez. Und Zugnummer = 92, Lupe 200,140,60; Berü 200,130,50
Block 4: Bez. Und Zugnummer = 12, Lupe 560,140,60; Berü 430,130,50
Signal 10A Typ = 2, Richtung = 0, Lupe 170,140,30 Berü 185,130,30, Block 201
Signal 10F Typ = 2, Richtung = 1, Lupe 620,140,30 Berü 480,130,30, Block 202
Block 201: Bez. Und Zugnummer = P, Lupe 90,140,80; Berü 100,130,75
Block 202: Bez. Und Zugnummer = N, Lupe 650,140,80; Berü 505,130,75

RSig Weiterhin benötigen wir für Rangierfahrten entsprechende Signale, hier sollen zwei verschiedene Möglichkeiten gezeigt werden. Auf der linken Seite erzeugen wir nur Rangierpfeile ohne echte Signale:
Signal 10G92, Block 3, Typ 8, Richtung 4, Lupe 220,140; Länge 22 beschreibt den Abstand der beiden blauen Pfeile. Das Feld Vorsignal wird bei Typ 8 für Textattribute missbraucht = 2 für gelben Text (0 = kein Text). Das ist jetzt ein Start- und Zielpunkt für Rangierstrassen.

SperrSig Auf die rechte Seite kommt zur Abwechselung ein echtes Sperrsignal:
Signal 10G12, Block 4, Typ 5, Richtung 1, Lupe 560,140, 22. Das ist jetzt ein Signal, an dem eine Rangierfahrt in Richtung Bahnhof beginnen kann, aber wir benötigen auch noch ein Ziel:
Signal 10G12A, Block 4, Typ 8, Richtung 0, Lupe 570,140,10. Auf der Berü sind diese Signale noch nicht sichtbar.

Als letzte "Signale" nur für die Ausfahrt benötigt man noch den Typ 7 (Zielpfeile genutzt als Ausfahrziel aus einem Bahnhof):
Signal 10AD, Typ 7, Richtung 1, Vorsig. 1, Lupe 120,140,18, Berü 172,130,30, Block 201
Signal 10BD, Typ 7, Richtung 0, Vorsig. 1, Lupe 660,140,18, Berü 494,130,30, Block 202
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