Automatikfunktionen des MpC-ESTWin

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  Screenshot eines Zuglaufplanes

Die Probleme für den Fahrbetrieb von Modellbahnzügen mit MpC-Hardware mit einem eigenen Programm unter Windows XP sind gelöst. Viele Züge fahren gleichzeitig zu meiner Zufriedenheit. Mein Gleisbildstellpult funktioniert ebenso wie die grafische Steuerung auf dem Bildschirm nach ESTW-Vorbild. Beide sind beliebig gleichzeitig nutzbar. Auch der anfängliche Engpass mit der hohen Anforderung einer Echtzeitsteuerung konnte gelöst werden. Die Steuerung läuft inzwischen auch mit meinem alten Laptop über die Druckerschnittstelle, dieser alte Laptop ist immer noch schneller als die Druckerschnittstelle, da diese die Grenze darstellt.

Nun geht es weiter in neue Dimensionen, ich habe inzwischen ein Fahrplanmodul fertig gestellt, getestet und weitgehend überarbeitet, folgende Möglichkeiten sind realisiert:

Für dieses Modul waren einige Hürden zu nehmen, aber es funktioniert. Der grösste Schwachpunkt ist die Modellbahn selbst, wenn eine Weiche hängt, ein Zug den Kontakt verliert oder gar entgleist. Um ein solches Problem zu beheben gibt es den Generalnothalt, das hält auch den Fahrplan an. Eine weitere Möglichkeit ist die Uhr mit einem Klick anzuhalten, dann werden keine neuen Schaltvorgänge mehr ausgelöst - gilt nur für den Fahrplan weil Routen unabhängig von der Zeit ablaufen.

Mit diesem Modul ist es ebenfalls möglich, dass ein Zug einen anderen Zug startet. Jeder Zug kann einem anderen Zug eine neue Zuglaufnummer zuweisen und damit eine Route oder einen Fahrplan starten. Dadurch sind die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt.

Modelluhr

Die Modelluhr ist das Einfachste, war auch schnell fertig. Diese Uhr kann gestellt werden und in verschiedenen Stufen von 1:1 bis 5:1 laufen.

Zuglaufpläne

Die Zuglaufpläne sind das Herzstück der Automatikfunktionen. Anhand einer Zugnummer wird analog zum großen Vorbild ein Zuglaufplan erstellt, in dem alle relevanten Informationen stehen. In diesen Plänen sind Befehle für die Steuerung des Zuges enthalten. Die Pläne enthalten Fahrtrichtung, Geschwindigkeit, Wartezeiten und Abfahrtzeiten. Zusätzlich müssen einige Fahrstrassen enthalten sein. Für Selbststellbereiche können die Fahrstrassen entfallen. Am Ende des Zuglaufplanes kann die Fahrt beendet werden oder es wird eine neue Zugnummer automatisch zugewiesen.

In den Zuglaufplänen sind implizit folgende Elemente aus dem MpC enthalten: Routen, Aktionen, Pendelzüge, Ein- und Ausfahrautomatiken uvm.

Routen

Der Routenbetrieb funktioniert bereits, auch für Pendelzüge und Rangierfahrten. Einem Zug wird eine Zugnummer mit gültigem Zulaufplan zugewiesen, der Zug muss am Ausgangspunkt des Zuglaufplanes stehen. Dann wird für diesen Zug die Route aktiviert und der Zug beginnt dem entsprechend zu fahren. Kann eine Fahrstrasse nicht gestellt werden, so erscheint ein Alarm und der Fahrdienstleiter muss eventuell eingreifen.

Ein paar Sonderfunktion sind auch schon eingebaut, so können weitere Routen automatisch ausgelöst werden. Ein Entkuppler kann angesteuert werden, hier fehlt aber noch die Möglichkeit den Zug genau zu positionieren.

Fahrplanbetrieb

Die nächste Stufe der Automatik ist der Fahrplanbetrieb, hier gilt das Gleiche wie bei den Routen mit zusätzlichen Bedingungen. Der Zug soll nun die Abfahrtszeiten einhalten, bei Verspätung eine Mindestwartezeit. Das bedeutet, jede Abfahrtszeit vom Startpunkt hat einen eigenen Zuglaufplan, nur mit anderen Zeiten. Auch dieser Teil des Programmes ist fertig!

Sonstiges

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   Ausschnitt aus einem Bildfahrplan

Aus den Zuglaufplänen mit Abfahrtszeiten lassen sich automatisch Bildfahrpläne erzeugen. Auch Übersichten für die einzelnen Bahnhöfe können daraus erstellt werden. Oben ist ein erstes Bild gezeigt, das aber noch mit fixen Daten im Programm erzeugt wurde.

Dieser Programmteil funktioniert inzwischen ebenfalls.

Beispiel für einen umfangreichen Fahrplan

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   Bildfahrplan über 2 Stunden für Modellzeit 3:1 oder 4:1

  Modellbahn

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