Fahrzeuge selbst gebaut - VT706

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Baubeschreibung

Diese Beschreibung ist als Ergänzung zur mit gelieferten Bauanleitung zu sehen. Das sind meine eigenen Erfahrungen mit dem Bausatz, dazu Fotos und zusätzliche Hinweise bzw. Ergänzungen. Es handelt sich um den Bausatz eines Oberleitungsmontagefahrzeugs, das als Baureihe 706 vorgesehen war, hat aber die Bezeichnung OMF 1.
Der Bausatz ist als geätzte Messingplatine von Herrn B. Sackarnd zu beziehen über www.gelbe-fahrzeuge.homepage.t-online.de/index.html. Zusätzlich ist noch ein Fahrgestell notwendig: dafür eignet sich der Triebzug von Fleischmann der VT 614 oder ähnliche Nr. 7430/31/34/38.

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Als erstes wird der Rahmen gemäß Bauanleitung gebaut. Auf die Bodenplatte habe ich vorne Muttern M1.2 und hinten Muttern M1 gelötet, beide sind für das Gehäuse zu groß und müssen später noch kleine gefeilt werden. Danach wird das Fleischmann Modell komplett zerlegt: Benötigt werden als erstes der Motorblock und die Bodenplatte. Die Platte wird mittig geteilt und dann zusammen mit dem Motorblock in den Rahmen eingepasst. Die beiden Kunststoffteile werden mit dem Verbindungsblech mittels Zweikomponentenkleber zusammengeklebt

omf04 Der Motorblock muss vorne wie im Bild zu sehen abgefeilt werden. Die Löcher für die Befestigung werden erst gebohrt, wenn die Bodenplatte eingepasst ist und die beiden Kunststoffteile mit dem Verbindungsblech verklebt sind. Die Lampenöffnungen können nicht genutzt werden und bleiben leer.
Der Antriebsblock ist probeweise eingebaut:
Ansicht von unten.
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Ansicht von oben.
Das Verbindungsblech ist gut zu erkennen
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omf08 Hier ist der Rahmen mit dem Antrieb zusammengebaut. Die Motorplatine wurde hinter dem Motorblock getrennt. Die Drehgestelle sind montiert. Für das hintere Drehgestell wird ein Stückchen eines der Bügel als Mutter benötigt.
Aus dem Plastikgehäuse muss noch das Stück, dass das Blech für den Stromabnehmer hält, heraus getrennt werden.
omf09 Hier ist das Plastikstück montiert. Der Metallbügel leitet auch den Strom vom Drehgestell zur Motorplatine.
omf07 Hier das gleiche Detail von unten mit dem Stromabnehmerblech für das Drehgestell. Auf dem Bild unten ist der fertige Aufbau zu sehen im Vergleich zum Original zu sehen. Es wird noch ein weiteres Stück aus der Platine benötigt. Vom Zapfen des hinteren Drehgestell führt ein Stück Litze zur rechten Leiterbahn. Diese Litze hat am Ende eine kleine Öse bekommen. Auf den Metallbügel habe ich noch ein Stückchen Ballast geklebt.
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omf12 Nun kann mit dem Zusammenbau begonnen werden. Auf dem Bild links ist zu sehen, dass die Muttern den Zusammenbau behindern, die müssen erst kleiner gefeilt werden.
Ich hatte die Kabine an 4 Punkten am Boden angeheftet. Die Verbindung wurde nach Fertigstellung der Kabine wieder gelöst, zum Lackieren. Die Fensterrahmen werden erst nach dem lackieren eingeklebt.
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omf14 Auf dem Bild ist der Zusammenbau des Unterteils für die hintere Hebebühne zu sehen. Ich habe das Teil auf ein Blechstück gelötet (der Originaldeckel war verloren gegangen) und passend geschnitten und gefeilt.
omf10 Links ist der Sockel für den hinteren Hubarm zu sehen, er liegt lose auf dem Bodenblech. Die Muttern für den Antrieb wurden so abgeschliffen, dass der Sockel darauf passt. Die Befestigungsschrauben für den Antrieb müssen alle entsprechend gekürzt werden. Anschließend wird der Sockel auf den Boden gelötet, denn der wird ebenfalls schwarz lackiert.
Vor dem Lackieren wird die Pufferbohle mit den Kleinteilen bestückt. Die Metallpuffer stammen von KH oder Weinert(?) - hatte ich jedenfalls noch. Der Stromabnehmer ist von Sommerfeld.
Unten rechts ist mal alles zur Probe zusammen gestellt.
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omf17 Das Modell wurde mit Airbrush grundiert und lackiert. Die Griffe habe ich auf ein Radiergummi gesteckt und mit dem Pinsel lackiert. Die schwarzen Linien sind mit einem feinen Stift (Edding permanent) aufgemalt. Das Gehäuse wurde auf die Bodenplatte geklebt, dann die Fensterrahmen und die Rolltore mit Gel Sekundenkleber eingesetzt. Die Fenster bestehen aus Folie (Bürobedarf) und sind ebenfalls mit Gel eingeklebt.
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omf19 Der Träger für den Stromabnehmer hat einen zu breiten Rahmen, deshalb habe ich den schmaler gefeilt. Die Kleinteile wurden noch lackiert und angebaut.
Zur feineren Gestaltung hatte ich noch Dekals gedruckt: Ich habe noch einen alten Thermotransferdrucker von Alps, der auch weiß drucken kann. Die Dekalfolien stammen von www.druckeronkel.de.

Später habe ich noch hinten eine Box aus Ballastgewicht hinter die Rückwand gestellt und darauf eine Leiter aus der Bastelkiste.

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