Wandern in Zermatt im Sommer 2003

( Ausgewählte Touren aus meinem Urlaubstagebuch )

Der Europaweg Teil 1: Grächen - Europahütte

europaweg12D Länge: 14 km, Höhendifferenz: Aufstieg 1225 m, Abstieg 600 m, Zeit 8,5 Std.
Höchster Punkt: Galenberg 2600 m
Strecke: Gasenried (1659 m) - St. Bernhard - Galenberg - Europahütte (2240 m)

Wir stehen gegen 5 Uhr auf, um 6.30 holt uns Taxi Fredi am Ortsausgang von Zermatt ab und bringt uns nach Gasenried. Von dort starten wir unsere Wanderung auf dem Europaweg - Angabe knapp 6 Std. war die Angabe. Weit gefehlt, es sollten incl. Pausen 9 Std. werden, auch die Schwierigkeiten waren größer als erwartet: Weite Strecken des Weges bestehen aus Blockwerk, Geröll und Schutt - solche Bedingungen mag meine Frau nicht, da geht sie langsamer.

Gassenried Weisshorn Europaweg oberhalb Gassenried
Start in Gassenried 1659 m Im Hintergrund das Weisshorn Oberhalb 2500 m

Wir starten mit einem steilen Aufstieg auf guten Weg im Wald bis auf den „Grat“, den wir nach 2,5 Std. erreicht haben, was sogar den Angaben entsprach. Die Aussicht ist super, der „Heilige St.Bernhard“ winkt uns zu.

Weisshorn z31004 Riedgletscher
Matterhorn in der Ferne Der Heilige St. Bernhard Riedgletscher

Dann beginnt die schwere und anstrengende Wegstrecke über den „Großen Graben“ mit wenigen kritischen Passagen. Es geht über große Steinblöcke und viel Geröll mit steilen Abbrüchen, die teilweise mit Seilsicherungen versehen sind.

Europaweg Europaweg Europaweg
Typischer Weg: Blockwerk Auf dem Höhenweg Steg am Felsen

Im weiteren Verlauf folgen mehrere Holzbrücken und Stege. Zuletzt eine 13 m lange Hängebrücke, die etwas schaukelt. Nach vielen weiteren Kurven und 9 Std. treffen wir endlich auf die Europahütte, wo wir übernachten.

z31007 Europaweg z31009
Blick auf Randa Hängebrücke kurz vor dem Ziel Tagesziel Europahütte 2240 m

Der Weg war aus heutiger Sicht nicht besonders schwierig, er führt aber in vielen Bereichen über Urzeitmoränen, die einen sicheren Tritt verlangen. Bei dem groben Blockwerk sollte man nicht abrutschen und zwischen die Blöcke treten. Der Weg war in 2003 sehr gut markiert.

Fortsetzung Teil 2


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