Rheinradweg (Alpenrhein) in 10 Etappen

Von Andermatt nach Basel (4. bis 16. August 2013)

Tag 9: Von Bad Zurzach nach Rheinfelden

rhein92D Länge: 56,4 km, Höhendifferenz: bergauf 134 m, bergab 209 m,
Höchster Punkt: 350 m
Strecke: Bad Zurzach - Koblenz - Laufenburg - Rheinfelden
GPS-Daten: rhein09.gpx

Das war die letzte etwas längere Tour mit Start gegen 9 Uhr. Anders als ausgezeichnet fuhren wir erst direkt am Rhein entlang auf guter Straße, dann auf Schotterwegen. Am Rhein liegt eine besondere Wassermühle mit sichtbarer Transmission durch Ketten, sowie mehrere alte Bohrtürme zur Soleförderung für die ehemalige Sodafabrik, die aber nicht mehr in Betrieb sind. Nach dem Rheinbogen erreichten wir wieder die Hauptroute. Vor Koblenz in der Schweiz gibt es ein paar Stromschnellen. Gleich hinter Koblenz mündet die Aare in den Rhein und wird überquert. Dieser Fluss bringt mehr Wasser mit als der Rhein.

Bohrturm Barzmühle Stromschnellen
Alter Bohrturm An der Barzmühle Stromschnellen hinter Bad Zurzach

In Laufenburg hatten wir einen Abstecher in die schöne Altstadt und zum Rhein hinunter unternommen - hier machten wir Pause und kauften beim Bäcker ein. Hinter Laufenburg hatten wir eine andere Route genommen durch Sisseln, da baut die Pharmaindustrie - ein kurzes Stück muss man auf der stark befahrenen Straße radeln. Die Route 2 ist hier deutlich besser. Als wir wieder auf die 2 treffen finden wir eine schöne Bank für ein Picknick.

Rhein Laufenburg Störche
Rhein hinter Koblenz Laufenburg Die Störche sammeln sich

Die Route folgt noch ein Stück der Hauptstraße auf separatem Radweg und verläuft dann meist am Rhein, allerdings auf einer holperigen Schotterstraße. Erst in Rheinfelden kamen wir wieder auf Asphalt. Unser Hotel lag direkt am Rhein mit Blick nach Deutschland.


Tag 10: Von Rheinfelden nach Basel

rhein102D Länge: 24,5 km, Höhendifferenz: bergauf 107 m, bergab 119 m,
Höchster Punkt: 310 m
Strecke: Rheinfelden - Pratteln - Muttenz - Basel
GPS-Daten: rhein10.gpx

Der letzte Tag unserer Rheintour durch die Schweiz hatte begonnen, nur noch ein kleines Stück bis zum Ziel unserer Reise: Basel. Wir hatten viel Zeit und schönes Wetter. Die Strecke war viel schöner als wir erwarteten - wir kennen Basel nur vom Transit. Geschickt umfährt die Route alle Autobahnen. Zunächst gelangen wir nach Kaiseraugst, hier war früher eine große Römerstadt. Es gibt zahlreiche Ausgrabungen zu sehen.

Rhein Wildschweine Kaiseraugst
Rhein bei Rheinfelden Wildschweine Ruinen in Kaiseraugst

Die Strecke umfährt Pratteln und Muttenz, anschließend fahren wir an einem kleinen Bach entlang direkt bis an das Rheinufer. In der Ferne ist bereits die Altstadt zu sehen. Wir fahren auf der linken Rheinseite durch die Altstadt, es geht bergauf. Dann wieder hinunter, über die Brücke zum Hotel. Wir hatten genügend Zeit für einen ausgiebigen Stadtrundgang. Am Abend besuchten wir eher zufällig ein etwas abseits gelegenes Lokal, das war ein Stammlokal von Vereinen der Basler Fasnacht. Hier waren keine Touristen und wir haben auch noch etwas zur Fasnacht erfahren.

Basel Basel Basel
Basel - Stadtmauer Basel - am Rhein entlang Blick aus dem Hotel



Tag 11: Transfer von Basel nach Zürich und Ende

Am nächsten Morgen wurden wir wie geplant um 9 Uhr am Hotel abgeholt. Durch einen Umweg über Biel (Hier wurden noch Gäste abgeholt) verzögerte sich unser Ankunft in Regensdorf etwas. Wir machten noch Mittagspause am Katzensee bevor wir die Heimreise antraten.

Oberalp Es gibt im Internet die Meinung, man sollte diese Route aus dramaturgischen Gründen in entgegengesetzter Richtung fahren, also Basel - Andermatt. Stimmt nur bedingt, denn da sind zusätzliche 1000 Höhenmeter zu überwinden, und zwar am Ende der Route. Meine Beine waren jedenfalls am 10. Tag müder als am 1. Tag, den Oberalp möchte ich deshalb nicht erst am letzten Tag fahren. Wir sind beide 65 und froh diese Tour ohne Probleme geschafft zu haben, für meine Frau dank E-Bike, ohne hätte sie diese Tour nicht geschafft: Das gilt für alle Strecken mit starken Steigungen. Rund um den Bodensee fuhren wir auch schon mit unseren alten Rädern.

Fazit: Das war eine gelungene Tour, wir können Swisstrail für die gute Organisation nur danken und weiter empfehlen. Es ist gut möglich, dass wir eine ähnliche Reise mit diesem Veranstalter unternehmen.

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