Der "manuelle" Paternoster

Was ist denn das "?" fragt man sich bei dieser Überschrift. Die Antwort: Das ist eine selbstgebaute Abstellmöglichkeit für komplette Züge. Die Züge "hängen" an der Wand und werden bei Bedarf auf die Anlage gefahren oder fahren zurück in die "externe Parkposition.

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Die Züge an der Wand (alt) Mit neuen Röhren aus Plexiglas

Das Rezept

Zur optischen Verbesserung habe ich die Leiste noch mit farbigem Klebeband abgeklebt und ein Infoschild angebracht. Das Infoschild wird einfach angesteckt. (Für die Blocknummer folgt noch eine attraktive Beschriftung anstelle des Filzstiftes.)

Inzwischen habe ich diese Abstellgleise überarbeitet: Folie entfernt, Leisten seitlich und unten schwarz lakiert und Seitenwände aus Plexiglasstreifen angeschraubt. Oben wurde ein weiterer Streifen mit Spezialkleber aufgeklebt - die Optik ist deutlich verbessert.

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Großaufnahme mit Infoschild

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Einfahrgleis zur Anlage

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Einfahrt zur Anlage

Auf der Anlage gibt es jeweils ein Gleis für die Einfahrt in diese "Röhre" und ein Gleis für die Ausfahrt aus dieser "Röhre" auf die Anlage. Die Ein- und Ausfahrgleise liegen unterhalb der Anlage im Bereich eines Schattenbahnhofes. Das alles funktioniert ohne Probleme, schafft viel Platz und spart Kosten.

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Ausfahrt von der Anlage

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Einsteckschild

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Einfahrseite (Nagel als Verschluss)

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Ausfahrt von der Anlage neu

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Fahrt auf die Anlage (neu)

MPC-Steuerung

Ganz besonders gut arbeitet diese Form des Paternoster mit der MPC-Steuerung zusammen. Jedes Gleis hat eine eigene Blocknummer. Im Programm ist für jedes Gleis eine eigene Ein- und Ausfahrstrasse definiert.
- Einfahrstrasse gleich Blocknummer plus 200.
- Ausfahrstrasse gleich Blocknummer plus 300.

Dadurch vereinfacht sich der Fahrbetrieb erheblich.



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