Hier eine Sammlung von Tipps für die Modellbahn (meist aus eigener Erfahrung):














Die Umsetzung der Tricks erfolgt für jeden auf eigenes Risiko.
Es gab von Arnold mehrere Weichentypen, die alte Generation war ok. Bei der neueren
Generation gab es zwei Serien mit unterschiedlich breiten Weichenzungen. Bei der Serie
mit den breiten Weichenzungen liefen die Fahrzugräder gerne gegen die Spitze der
Weichenzungen. Dadurch entgleisen die Fahrzuge unweigerlich.
Ich habe diese Weichen vorsichtig zerlegt und die Weichenzunge den markierten Stellen
aufgesägt,zusammengedrückt und wieder zusammengeklebt (Löten geht leider
nicht). Dadurch waren die Weichenzungen schmaler und weniger anfällig für
Entgleisungen.
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Arnoldweichenantriebe (und wahrscheinlich auch andere) haben in der Elektroantrieben eine Endabschaltung:
Ein Federblech läuft auf der Trägerplatine und schaltet den Strom. Als Kontaktfläche dienen Kupferbahnen. Diese oxidieren sehr leicht (werden schwarz) wodurch ein zusätzlicher Widerstand entsteht. Dadurch schalten die Weichen nicht mehr voll durch, das Federblech bleibt zwischen den Kontakten stehen und der Kontakt ist vollständig unterbrochen. Das passiert zunächst selten, dann aber immer häufiger.
Abhilfe schafft eine Reinigung der Kontakte.
Wenn eine
Endabschaltung nicht notwendig ist, wie bei der MPC-Steuerung, kann die Endabschaltung
überbrückt werden. Die Antriebe funktionieren dann absolut zuverlässig,
weil die MPC-Steuerung nur einen Schaltimpuls abgibt.
(Achtung: Bei Dauerstrom brennen die Spulen durch!)
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Für schlechte Stromabnahme gibt es zahlreiche Beispiele von allen Herstellern. Ein wesentlicher Grund neben der üblichen Verschmutzung soll hier anhand einer zweiachsigen Lok aufgezeigt werden:
Das ist wie mit einem 4-beinigen Tisch, der wackelt je nach Unterlage immer.
Das heißt er steht tatsächlich nur auf drei Beinen - übertragen auf die Modellbahn liegen auch nur drei Räder auf dem Gleis auf. Sobald eine solche Lok über eine isolierte Stelle fährt (Weiche, Trennstelle usw.) wird der Stromkontakt zumindest auf einer Seite unterbrochen, die Lok bleibt stehen.
Abhilfe schaffen hier zusätzliche Kontakte ( Beispiel 1: KöfII mit Stromschleifern von Imotec) oder eine flexible Achslagerung. Die Achsen müssen dafür eine leichtes Höhenspiel haben und zusätzlich seitlich etwas kippen können (Beispiel 2: Umbau meiner VT98.9 von Arnold)Meine der Baureihe 18.2 (auch 02) von Arnold hatte ich eine Kurzschluss in der
Stromabnahme, der nur schwer zu lokalisieren war.
Nach genauer Beobachtung war die Ursache lokalisiert, im Bauch der Lok funkte es. Zwei
Federbleche an der markierten Stelle berührten sich, der Abstand liegt hier
normalerweise bei weniger als einem Millimeter. Die Führungsdrähte hatten
sich etwas gelöst und der Steg zwischen den Drähten war an der Stelle zu
niedrig. Mit Sekundenkleber (Gel) habe ich den Steg erhöht und die Drähte
fixiert. Unter den Laschen müssen die Drähte wieder freigekratzt werden,
damit eine ausreichender elektrischer Kontakt entsteht. Details
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Unter ungünstigen Bedingungen kann es bei manchen Loks zu einem Kontakt
zwischen Rad und Gehäuse kommen, wodurch bei entgegengesetzter Polung des
Gehäuses ein Kurzschluss entsteht. Im Beispiel auf dem Foto war der Lack
abgeplatzt; der aufgebrachte transparente Kleber ist auf dem Foto nicht zu erkennen.
Abhilfe schafft eine dünne Schicht Zweikomponentenkleber an den kritischen Stellen
auf dem Gehäuse. Dadurch bekommt man eine ausreichende Isolierung.
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folgt...
Dieses Phänomen tritt gelegentlich bei Dampfloks auf, bei denen die Räder
des Tender angetrieben sind. Als erstes habe ich das vor Jahren bei meiner BR50 von
Fleischmann beobachtet, später auch bei anderen Loks (Fleischmann, Minitrix).
Das kann zwei Ursachen haben, entweder hat sich was verbogen und die Steuerung hakt
irgendwo, oder die Lager sind verschmutzt bzw. das Fett verharzt. Im zweiten Fall hilft
nur eine gründliche Reinigung der Lager und evtl. der Steuerung.
Solche Loks habe ich zerlegt und mit Spiritus gründlich gereinigt. Bei
Lösemitteln ist Vorsicht geboten, weil sonst schnell der Lack oder Kunststoffteile
beschädigt werden können. Die Lok muss anschließend leicht laufen, erst
dann darf sehr sparsam ein gutes Öl oder Getriebefett eingesetzt werden. (Weniger
ist mehr!)
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Manche Triebwagen haben Probleme mit der Stromabnahme. Oft läßt sich leicht eine deutliche Verbesserung
erreichen, wenn man die Wagen mittels dünner Litze verbindet (z.B. VT10.5 von Roco)
Bei meinem SVT Köln habe ich in die Kupplung Stecker eingebaut. Details
Bei einigen Loks von Arnold brechen nach einiger Zeit die Zahnräder aus
Kunststoff, Ursache ist eine kleine Bohrung bei der Fertigung. Die Zahnräder
wurden mit Gewalt auf die Achsen aufgepresst und stehen unter starker Spannung.
Irgendwann reißen diese Zahnräder erkennbar am Laufgeräusch: tack tack
tack. Dieses Geräusch wird immer stärker und dann bleibt der Antrieb
hängen. Die Zähnräder müssen getauscht werden.
Bei mir war als erstes die T3 betroffen, dann der VT89 der Dampftriebwagen Kittel, eine
Köf. Wahrscheinlich früher schon, aber nicht erkannt die beiden V100.
Passende Zahnräder zu bekommen ist schwierig:
Für meine T3 habe ich Zahnräder von 'Marks Kleinkunst' bekommen, da war zwar
die Bohrung zu groß, deshalb habe ich Hülsen aus alten Messingnieten
geschnitten und eingesetzt. Für die KöfII gibt es dort einen Umbausatz mit
neuen Zahnrädern.
Inzwischen habe ich auch bei 'KH-Modellbahnbau' Zahnräder bestellt. Die Ee3/3
und die DHG700 (Hoechst) haben sofort auf allen drei Achsen neue Zahnräder bekommen
(Weinert Nr.96003)
(nach oben)
Zur BR 45 vom Minitrix wurde schon viel geschrieben, ich hatte eine der ersten gekauft. Ein optisch schönes Modell mit vielen Macken, eine davon war das Entgleisen nach Kurvenfahrten unter Last:
Wenn die Lok alleine fährt gibt es keine Probleme, aber sobald viele Wagen am
Haken sind und das Schmierfett aus der Kulisse zwischen Lok und Tender verdrängt
ist steht die Lok nach jeder Kurve quer und entgleist bei nächster Gelegenheit.
Der Lok fehlt eine Zugentlastung, damit die Kulisse auch unter Last funktioniert. Da
der Selbstbau für mich zu schwierig war, habe ich die Kulisse einfach ausgebaut.
Mit einer festen Kuppelstange ist der Abstand zwischen Lok und Tender etwas
größer (ich benötige keine engen Radien mehr), aber die Lok fährt
mit langen Zügen einwandfrei.
Außerdem wurde die Stromabnahme verbessert.
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Bei meiner "Lok 7" aus einer Fleischmann Anfangspackung gab es starke Störungen
auf die meine Elektronik (MPC-Steuerung), Leuchtdioden im Schaltpult schalteten ein und
aus usw.
Ein Kondensator reichte nicht zur Entstörung der Lok, erst als ich einen
Widerstand (460 Ohm) eingebaut habe waren die Störungen verschwunden.
Weniger starke Störungen gab es auch bei anderen Loks (ohne Beleuchtung). Deshalb
habe ich auch da kleine Widerstände eingebaut.
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