Geschichte

Erste Bahn 1971 erste lok

Mit dem Bau meiner ersten Bahn begann ich etwa Ende 1971 /Anfang 1972. Die Baugröße "N" stand von vorne herein fest, weil ich möglichst viel Fahrbetrieb realisieren wollte. Ein Zug mit 6 Reiszugwagen benötigt in Spur N schon eine Gleislänge von ca. 1,20 m; zuzüglich Ein- und Ausfahrgleise im Bahnhof wird schnelle eine Anlagenlänge von mindestens 3 m benötigt.

Die Entscheidung für das Gleismaterial fiel damals zugunsten von Arnold aus da ich keine silbernen Gleise haben wollte. (Heute würde ich mich wahrscheinlich für Peco entscheiden - oder ?!)

Ich war frisch verheiratet und die Bahn wurde im noch freien Kinderzimmer platziert. Gut drei Jahre später war dann erst einmal Schluss, die Anlage musste in den Keller, das Kinderzimmer wurde nun seinem Namen gerecht.

gleisplan 1

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Zweite Bahn 1976 lok

Mitte 1976 begann der Bau der zweiten Bahn in einem Kellerraum in dem Haus, in dem wir zur Miete wohnten. Der Raum hatte aber eine Menge Nachteile: Wohnung 2 Etagen darüber, d.h. getrennt von der Familie, was mir wenig Spaß machte. Deshalb wurde nur sehr wenig an der Anlage gebaut. Es gab zunehmend elektrische Kontaktprobleme bedingt durch die Tatsache, das der Keller nicht geheizt war. Die Schienen korrodierten so allmählich. Mit der Entscheidung ein Haus zu bauen war dieses Trauerspiel dann beendet.

Dritte Bahn ab 1978 lok

Nach Fertigstellung unseres Eigenheimes zog die Bahn in den neuen beheizten Hobby-Keller um. Dort wurde eine neue Anlage konzipiert: In L-Form 3,00 m x 1,25 m plus 0,90 x 0,90. Das sollte vorerst ausreichen. Natürlich wurden für die immer moderner und empfindlicher werdenden Bahnen die Fehler mit eingebaut.

gleisplan 2

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Ich hatte Untertage in den Schattenbahnhöfen die Radien R1/R2 eingebaut, das war auch Anfangs kein Problem. Aber bald hatte ich einen Zug, der nur auf größeren Radien fuhr. Auch die Wendel zum tiefer gelegenen Schattenbahnhof war zu eng und zu steil.

Nach vergeblichen Versuchen größere Radien einzubauen ohne die Landschaft abzutragen kam dann die harte Variante: ich habe die Landschaft, die bei mir klassisch mit Zeitungspapier und Gips gebaut ist, mit scharfen Messer und Säge in Module aufgeschnitten. Damit war der Untergrund gut zugängig und die Radien wurden alle auf max. mögliche Größe angepasst, nebst neuen Trassen.

Nach dem Umbau wurden die Übergänge nachgearbeitet und entsprechend getarnt. Fotos vom Umbau

Die Erweiterung Drehscheibe

Später habe ich mir einen Wunsch erfüllt, ein Betriebswerk mit Doppeldrehscheibe, langer Schlackengrube, Großbekohlung, Werkstätten usw. Dafür habe ich das alte Betriebswerk herausgeschnitten und ein neues mehrteiliges Modul angebaut. Modulbauweise wurde wegen der Raumverhältnisse notwendig.
(siehe Betriebswerk)

( wird fortgesetzt ... )