In meiner Anlage befinden sich zwei Drehscheiben von Arnold, die Steuerung erfolgt über das Steuergerät von Arnold. Nun war es Zeit die Motoren der Drehscheiben auszuwechseln (Der neue Motor stammt von www.sb-modellbau.com):
Ausgebauter Antrieb
Der Antrieb der Drehscheibe wird entsprechend der Montageanleitung von Arnold ausgebaut. Danach
müssen auf dem schwarzen Blech die Isolierscheibe (Mitte) abgenommen und vier Schrauben
gelöst werden. Die drei Zahnräder legt man ebenfalls zur Seite.

Das Abdeckblech ist entfernt, zu beachten
sind die Kontakte für die Rückmeldung rechts.
In der Einbauanleitung von SB-Modellbau werden die oben gezeigten Kontakte leider nicht
erwähnt, jedoch sind diese wichtig für die Funktion des Steuergerätes. Der Kontakt
unten rechts erfolgt vom Motor, dort ist ein Kontakt aufgebogen, Achtung das ist der
Anschluß von der gegenüberliegenden Motorseite. Auf der rechten Seite sieht man einen
20 Ohm Leistungswiderstand, den habe ich mal eingebaut, um die Drehbewegung zu verlangsamen, das
ist für den Umbau ohne Bedeutung.
Hier die
Bauteile
Wenn die Anschlüsse abgelötet sind kann der alte Motor einfach aus der Halterung
gezogen werden, er ist nur eingeklemmt. Daneben liegt der neue Motor und drei Messingteile. Die
weiße Fliehkraftkupplung muß nun umgesetzt werden. Für die Rückmeldung zum
Steuergerät wird noch ein passender Draht benötigt und zurechtgebogen.

Die Fliehkraftkupplung hab ich durch Einschieben einer Pinzette vorsichtig gelockert und
abgezogen. Auf den neuen Motor wird die Kupplung ganz auf den messingfarbenen Teil der Welle
aufgeschoben wie auf dem Bild gezeigt.
Der
neue Motor ist eingebaut
Auf diesem Bild ist der neue Motor eingebaut, er wird nur mit Hilfe der drei Messingteile
eingeklemmt. Auf dem schwarzen Deckel befindet sich ein kleines Blech, das minimal aufgebogen
wird - damit wird der Motor nach dem Zusammenbau fixiert. Gut zu sehen ist auch die Funktion des
eingelöteten Drates für die Rückmeldung. Dieser Draht ist in die Lasche
eingeklemmt, die zu diesem Zweck ein wenig aufgebogen wurde.
Es
fehlt nur noch der Dreckel
Es müssen noch die Zahnräder an die richtige Stelle gesetzt werden. Das Aufsetzen des
Deckels erfordert ein wenig Gedult, um die Achsen der Zahnräder richtig zu positionieren.
Auf richtige Polung des Motors achten.
Zum
Abschluß noch ein kleiner Hinweis: Bitte überprüfen, dass das Pendelzahnrad auch
richtig auskuppelt, denn sonst läuft die Drehbühne nicht in die genaue Position. Auf
dem Bild ist gut zu sehen, wie das Zahnrad von der Schnecke ausgeklinkt ist. Wenn der Motor
läuft drückt die Fliehkraftkupplung das Zahnrad über die Stellhebel in die
Schnecke.
Die umgebauten Drehscheiben laufen nun wieder einwandfrei.